KEINE
HALBEN SACHEN!

VOR DER BACKSTUBE

  • Arbeiten mit ProduzentInnen aus der Region für eine logische und nachvollziehbare Produktionskette
  • Bereitstellung einer Kundenkarte nicht zum Datensammeln, sondern aus Umweltaspekten: Beim Mitbringen der eigenen Verpackung erhältst Du einen Grünen Punkt, der schlussendlich für Dein Lieblingsprodukt eingelöst werden kann. Hol’ sie Dir doch einfach beim nächsten Besuch!
  • Teilnahme am Pfandbechersystem Recup
  • Müllvermeidung durch unser Credo Mehrweg statt Einweg, auch für unsere LieferantInnen und Zulieferer/-innen
  • Gegen Essensverschwendung, indem wir unsere übrig gebliebenen Brote wieder unseren hauseigenen Sauerteigen zuführen
IN DER BACKSTUBE
  • Wir wurden zertifiziert und ausgezeichnet vom unabhängigen Institut für Getreideverarbeitung IGV GmbH. Grundlage sind die strengen Richtlinien des Die Freien Bäcker e.V.. Sie ist eine unabhängige Berufsorganisation handwerklich arbeitender BäckerInnen und KonditorInnen, die das ursprüngliche und ehrliche Arbeiten schätzt.
  • Wir sind bio-zertifiziert. Dafür werden wir jedes Jahr von einer unabhängigen Einrichtung komplett durchleuchtet und kontrolliert. Erst dann gibt es das Bio-Siegel.
  • Wir beziehen alle Produkte von ZulieferInnen, die auch von einer Bio-Organisation zertifiziert sind, z.B. von Naturland. Sie gehören zu den wichtigsten Zertifizierungsorganisationen. Gegründet 1982 von WissenschaftlerInnen, LandwirtInnen und VerbraucherInnen, um den ökologischen Landbau weltweit zu fördern.
  • Wir sind Mitglied bei Slow Food, einer weltweite Bewegung, die sich für ein sozial und ökologisch verantwortungsvolles Lebensmittelsystem einsetzt.

Du magst mehr darüber erfahren?
Dann schau’ Dich doch bei unseren Fragen & Antworten um!

RAUS AUS DER BACKSTUBE
  • Lieferungen erfolgen, soweit möglich, über unsere Flotte aus Elektroautos
  • Strombezug von Ökostrom von Lichtblick, aus 100% deutscher Wasserkraft, ohne fossile Energie
  • Spenden von übrig gebliebenen Produkten an Wohltätigkeitsorganisationen wie die Nachbarschaftshilfe Grünwald / Pullach
  • Produktion unserer Öko-Tragetaschen mit Manomama, einer kleinen, öko-sozialen Bio-Textilfirma aus Augsburg
  • Finanzierung unseres Standortaufbaus durch nachhaltige Finanzierungsmöglichkeiten, z.B. mit der GLS Bank und durch Ausgabe von Genussrechten
  • Mengenkalkulation durch unser optimiertes Warenwirtschaftssystem, sodass am Abend im besten Fall die Regale leer sind und die Bäuche voll sind

WAS KOMMT REIN
IN UNSER BROT

Viel Zeit und natürliche, biologisch erzeugte Rohstoffe gehören dazu wie auch die Lust am Experimentieren.

 

Wir entwickeln, in unserem familiären Team, am laufenden Band neue Rezepturen, die, wenn sie uns gefallen, auch ins Sortiment aufgenommen werden. So wie unser Brot des Monats oder einige unserer vielen Specials. Backen ist für uns Kunst: Mit natürlichen Rohstoffen und in handwerklichen Prozessen mit Liebe und Sorgfalt hergestellt.

 

Wir arbeiten nur mit Grundrohstoffen in Bio- oder Naturland-Qualität und verwenden keine Vor- und Backmischungen. Auch keine technischen Enzyme und was sonst standardmäßig heute so in den Teig geschummelt wird. Wir führen unterschiedliche Sauerteige, wie zum Beispiel den Weizensauerteig – sie heißt „Marlene“ – der eher mild ist, oder den kräftigen Roggensauer. Und auch unser Restbrot findet sinnvolle Verwendung; es wird als Aromastück und Quellmittel eingesetzt. In den speziellen Vorteigführungen vermehren wir unsere natürlichen Hefen, wir arbeiten mit Quell-, Brüh- und Kochstücken. Damit werden die Vorstufen der Teigzubereitung bezeichnet, die man ohne Triebmittel wie Hefe oder Sauerteig ansetzt. Dabei wird aus Getreide und Wasser ein Gemisch zum Vorquellen angerührt, sodass am Ende kaum noch Hefe hinzugefügt werden muss.

Das bildet die zeitaufwendige Basis für all unsere Backwaren – und das schmeckt man, oder?

Das reicht Dir noch nicht?
Dann schau’ Dich doch um bei unseren:

WIR LIEBEN UND
LEBEN NACHHALTIGKEIT

Respektvoll miteinander teilen mit hey

 

Eine so einfache wie wirkungsvolle Idee, die aus Brot am Haken e.V. entstanden ist.

In Neapel gibt es seit über 100 Jahren den „caffè sospeso“ den aufgeschobenen Kaffee. Man zahlt zwei Heißgetränke, um eins davon zu hinterlegen.

‚hey’ funktioniert nach diesem einfachen Prinzip:
Der Bon des zusätzlichen Produktes wird als Gutschein an das Spendierbrett gehängt. ‚hey’ ermöglicht es einem Menschen, der nicht so viel hat, oder auch nur sein Geld an dem Tag vergessen hat, diesen Bon einzutauschen.

Eine simple, nachbarschaftliche Hilfe für eine liebevollere Welt.

Erhaltung der regionalen Küche

 

Wir sind Fördermitglied von Slow Food Deutschland e.V.

Slow Food, sozusagen die Gegenbewegung von Fast Food, kämpft für den Erhalt der regionalen Küche mit hochwertigen Produkten und stärkt deren lokale Herstellung. Zeit, damit sich die Produkte entsprechend entfalten können, spielt auch hier eine übergeordnete Rolle. Wir unterstützen diesen Gedanken und leben ihn. Durch engen Austausch mit regionalen Produzenten können wir auf saisonale Produkte zugreifen und erfahren hautnah, wie sich diese entwickeln und wie sie auf die umgebenden Bedingungen reagieren.

Deshalb gibt es die Beeren unserer Tartes auch nur dann, wenn sie Saison haben, gerne kombiniert mit Ur-Getreidesorten, im Umkreis von 50km angebaut werden.

Weitergabe des
Bäcker-Wissens

 

Bäckerei-Sterben, Nachwuchssorgen, Backshops und Fertigmischungen. Das ehrliche Bäckerhandwerk ist auf vielen Ebenen bedroht. Deshalb haben wir uns den Freien Bäckern angeschlossen; einer Organisation, die handwerkliches Backen zertifiziert.

Zeit für Verantwortung ist das Credo. Es ist an der Zeit, sich sowohl wieder Zeit zu nehmen, als auch Verantwortung zu übernehmen. Für sein eigenes tägliches Handeln.

Dazu gehört auch die Verantwortung für eine ganzheitliche, naturbelassene Qualität und die ehrliche, handwerkliche Herstellung von „Lebens“mitteln, die nicht weltweit verschippt wurden und somit kaum mehr Vitamine und Nährstoffe enthalten. Verantwortung für Erhaltung, Entwicklung und Weitergabe des Bäcker-Wissens. Verantwortung für eine Wertschätzungskette; das fängt beim Saatgut an und geht bis zum fertigen Brot. Auch die soziale, faire Unternehmenskultur und ein am Gemeinwohl verpflichtetes Handwerk gehören zu diesem Wertekanon.

Erhalt der bäuerlich-handwerklichen Lebensmittelvielfalt

 

Die Genussgemeinschaft ist eine aktive Community aus Mitgliedern unterschiedlichen Alters und Berufen. Sie diskutieren Themen wie Lebensmittelproduktion, geben Kurse bei ProduzentInnen und organisieren Einkaufsgemeinschaften, dazu Reisetipps und Rezepte, auf professionellem Niveau.

Bei der Genussgemeinschaft haben wir sehr viele Gemeinsamkeiten und Überschneidungen mit unseren Vorstellungen von einem verantwortlichen Arbeiten gefunden: Regionale Wirtschaftskreisläufe, mündige VerbraucherInnen, die nun Ko-ProduzentInnen sind, Erhalt der Lebensmittelvielfalt, Wirtschaften auf Basis des Slow Food Gedankens – gut, sauber, fair für Alle.

Coffee-to-go im Becher, der bleibt

 

Jeder kennt die erschreckend großen Müllberge an weggeworfenen Kaffeebechern. In Deutschland sind es jedes Jahr ca. 6,4 Milliarden Einwegbecher, 730.000 pro Stunde.

Beim Pfandbechersystem RECUP bleibt der Becher im Kreislauf. Mit 1,00 € Pfand ist man dabei und bekommt in einem der PartnerInnenläden einen Mehrweg-Kaffeebecher. Wenn der Becher leer ist, wirft man ihn selbstverständlich nicht weg, sondern bringt ihn zu einem der fast 12.000 beteiligten Cafés/PartnerInnen zurück. Dort wird der Becher gereinigt und wieder gefüllt. Vorteil für HeißgetränkeliebhaberInnen: Sie zahlten weniger für den Kaffee, helfen der Umwelt und vermeiden Müll.

Das hat uns überzeugt, weshalb auch wir mit dem RECUP-System arbeiten. Und wir setzen noch Einen drauf; mit unserer Kundenkarte bekommen die KundInnen einen Grünen Punkt auf Ihre Karte, bei der sie nach einer bestimmten Zeit ein Produkt umsonst erhalten!

Das ist doch mal eine WIN-WIN-Situation, oder?

… und noch viele mehr! Du bist noch neugierig?
Erfahre noch mehr über unsere derzeitigen Qualitäts-PartnerInnen: