KEINE
HALBEN SACHEN!

VOR DER BACKSTUBE

  • Arbeiten mit ProduzentInnen aus der Region für eine logische und nachvollziehbare Produktionskette
  • Bereitstellung einer Kundenkarte nicht zum Datensammeln, sondern aus Umweltaspekten: Beim Mitbringen der eigenen Verpackung erhältst Du einen Grünen Punkt, der schlussendlich für Dein Lieblingsprodukt eingelöst werden kann. Hol’ sie Dir doch einfach beim nächsten Besuch!
  • Teilnahme am Pfandbechersystem Recup
  • Müllvermeidung durch unser Credo Mehrweg statt Einweg, auch für unsere LieferantInnen und Zulieferer/-innen
  • Gegen Essensverschwendung, indem wir unsere übrig gebliebenen Brote wieder unseren hauseigenen Sauerteigen zuführen
IN DER BACKSTUBE

Wir sind bio-zertifiziert. Dafür werden wir jedes Jahr von einer unabhängigen Einrichtung  komplett durchleuchtet und kontrolliert. Erst dann gibt es das Bio-Siegel.

Deshalb beziehen wir alle Produkte von ZulieferInnen, die auch von einer Bio-Organisation zertifiziert sind, z.B. von Naturland. Sie gehören zu den wichtigsten Zertifizierungsorganisationen. Gegründet 1982 von WissenschaftlerInnen, LandwirtInnen und VerbraucherInnen, um den ökologischen Landbau weltweit zu fördern.

Das EU-Bio-Siegel ist etwas weiter gefasst: Ein Lebensmittel darf dann ‚bio‘, oder ‚öko‘ genannt werden, wenn es zu 95% diesen Kriterien entspricht. Das ist natürlich nur ein kleiner Auszug aus den unendlich vielen Kriterien, denen sich die jeweiligen Siegel für Natur & Umwelt verpflichten.

 

Du magst mehr darüber erfahren?
Dann schau’ Dich doch bei unseren Fragen & Antworten um!

RAUS AUS DER BACKSTUBE
  • Lieferungen erfolgen, wenn möglich, über unsere Flotte aus Elektroautos
  • Strombezug von Ökostrom von Lichtblick, aus 100% deutscher Wasserkraft, ohne fossile Energie
  • Spenden von übrig gebliebenen Produkten an Wohltätigkeitsorganisationen wie die Nachbarschaftshilfe Grünwald / Pullach
  • Produktion unserer Öko-Tragetaschen mit Manomama, einer kleinen, öko-sozialen Bio-Textilfirma aus Augsburg
  • Finanzierung unseres Standortaufbaus durch nachhaltige Finanzierungsmöglichkeiten, z.B.:
    • Kredit von unserer Hausbank GLS, die erste sozial-ökologische Bank Deutschlands
    • Ausgabe von Genussrechten, wobei private InteressentInnen Genussscheine mit einer Verzinsung in Geldwert in Höhe von 2% oder in Naturalien in Höhe von 6,5% erwerben können
  • Mengenkalkulation durch unser optimiertes Warenwirtschaftssystem, sodass am Abend im besten Fall die Regale leer sind und die Bäuche voll.

WAS KOMMT REIN
IN UNSER BROT

Viel Zeit und natürliche, biologisch erzeugte Rohstoffe gehören dazu wie auch die Lust am Experimentieren.

 

Wir entwickeln, in unserem familiären Team, am laufenden Band neue Rezepturen, die, wenn sie uns gefallen, auch ins Sortiment aufgenommen werden. So wie unser Brot des Monats oder einige unserer vielen Specials. Backen ist für uns Kunst: Mit natürlichen Rohstoffen und in handwerklichen Prozessen mit Liebe und Sorgfalt hergestellt.

 

Wir arbeiten nur mit Grundrohstoffen in Bio- oder Naturland-Qualität und verwenden keine Vor- und Backmischungen. Auch keine technischen Enzyme und was sonst standardmäßig heute so in den Teig geschummelt wird. Wir führen unterschiedliche Sauerteige, wie zum Beispiel den Weizensauerteig – sie heißt „Marlene“ – der eher mild ist, oder den kräftigen Roggensauer. Und auch unser Restbrot findet sinnvolle Verwendung; es wird als Aromastück und Quellmittel eingesetzt. In den speziellen Vorteigführungen vermehren wir unsere natürlichen Hefen, wir arbeiten mit Quell-, Brüh- und Kochstücken. Damit werden die Vorstufen der Teigzubereitung bezeichnet, die man ohne Triebmittel wie Hefe oder Sauerteig ansetzt. Dabei wird aus Getreide und Wasser ein Gemisch zum Vorquellen angerührt, sodass am Ende kaum noch Hefe hinzugefügt werden muss.

Das bildet die zeitaufwendige Basis für all unsere Backwaren – und das schmeckt man, oder?

Das reicht Dir noch nicht?
Dann schau’ Dich doch um bei unseren:

WIR LIEBEN UND
LEBEN NACHHALTIGKEIT

Respektvoll miteinander teilen mit hey

 

Eine so einfache wie wirkungsvolle Idee, die aus Brot am Haken e.V. entstanden ist.

In Neapel gibt es seit über 100 Jahren den „caffè sospeso“ den aufgeschobenen Kaffee. Man zahlt zwei Heißgetränke, um eins davon zu hinterlegen – quasi auf Halde, vom Barista notiert und auf Nachfrage ausgeschenkt.

Und auch ‚hey’ funktioniert nach diesem einfachen Prinzip:
Der Bon des zusätzlichen Brotes, Kaffees oder der Brezn wird als Gutschein an das Spendierbrett gehängt. ‚hey’ ermöglicht es einem Menschen, der nicht so viel hat, oder auch nur sein Geld an dem Tag vergessen hat, diesen Bon einzutauschen.

An all’ unseren Standorten gibt es diese nette Geste.
Eine simple, nachbarschaftliche Hilfe für eine liebevollere Welt.

slow food nachhaltigkeit
Erhaltung der regionalen Küche

 

Wir sind Fördermitglied von Slow Food Deutschland e.V..

Slow Food kämpft für den Erhalt der regionalen Küche mit heimischen, pflanzlichen und tierischen Produkten und stärkt deren lokale Produktion. Wir unterstützen diesen Gedanken und leben ihn. Durch engen Austausch mit regionalen Produzenten können wir auf saisonale Produkte zugreifen und erfahren hautnah wie sich diese entwickeln und wie sie auf die umgebenden Bedingungen reagieren.

Deshalb gibt es die Beeren unserer Tartes feldfrisch und auch nur dann, wenn sie in der Region Saison haben und wir arbeiten mit fast vergessenen Getreidesorten, die auf dem Billesberger Hof angebaut werden. Auch unsere Bio-Heumilch stammt von Kühen, die ohne Silage gefüttert werden. Sie stehen nicht im Stall, sondern auf der Weide und sind damit gleichzeitig Landschaftspfleger.

Weitergabe des
Bäcker-Wissens

 

Bäckereisterben, Nachwuchssorgen, Backshops und Fertigmischungen. Das Bäckerhandwerk ist auf vielen Ebenen bedroht. Deshalb haben wir uns den Freien Bäckern angeschlossen.

Das Leitbild basiert auf einem Wertekanon, der von den Mitgliedern gelebt und weiterentwickelt wird: Zeit für Verantwortung ist das Credo. Es ist an der Zeit, sich sowohl wieder Zeit zu nehmen (und das ist ja auch der Claim der Lokalbäckerei Brotzeit: ‚Kommt Zeit, kommt Brot’)  als auch Verantwortung zu übernehmen.

Dazu gehört auch die Verantwortung für eine ganzheitliche Qualität und die handwerkliche Herstellung von Lebens – Mitteln. Verantwortung für Erhaltung, Entwicklung und Weitergabe des Bäcker-Wissens. Verantwortung für eine Wertschätzungskette, das fängt beim Saatgut an und geht bis zum fertigen Brot. Auch die soziale, faire Unternehmenskultur und ein am Gemeinwohl verpflichtetes Handwerk gehören zu diesem Wertekanon.

Erhalt der bäuerlich-handwerklichen Lebensmittelvielfalt

 

Die Genussgemeinschaft ist eine aktive Community aus Mitgliedern unterschiedlichen Alters und Berufen. Sie sind alle ehrenamtlich unterwegs und stemmen Veranstaltungen rund um das Thema Lebensmittelproduktion, Kurse bei Produzenten und organisieren Einkaufsgemeinschaften auf professionellem Niveau.

Auf der Webseite findet man die Porträts der Produzenten – wozu auch wir gehören – und die verschiedenen Einkaufsgemeinschaften, dazu Reisetipps und Rezepte. Auch wer sich finanziell durch Genussscheine an einem Betrieb beteiligen will, findet hier Vorschläge.

Bei der Genussgemeinschaft haben wir sehr viele Gemeinsamkeiten und Überschneidungen mit unseren Vorstellungen von einem verantwortlichen Arbeiten gefunden: Regionale Wirtschaftskreisläufe, mündige Verbraucher, die zu Ko-Produzenten werden, Erhalten der Lebensmittelvielfalt, Wirtschaften auf Basis des Slow Food Gedankens – gut, sauber, fair.

Coffee-to-Go im Becher, der bleibt

 

Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Jeder kennt die erschreckend großen Müllberge an weggeworfenen Kaffeebechern. In Deutschland sind es jedes Jahr ca. 2,8 Milliarden Einwegbecher, 320.000 pro Stunde.

Beim Pfandbechersystem RECUP bleibt der Becher im Kreislauf. Mit 1 Euro Pfand ist man dabei und bekommt in einem der Partnerläden einen Kaffeebecher. Wenn der Becher leer ist, wirft man ihn selbstverständlich nicht weg, sondern bringt ihn zu einem der beteiligten Cafés/Partnergeschäften. Dort wird der Becher gereinigt und wieder gefüllt. Vorteil für den Kaffeetrinker: er zahlt weniger für den Kaffee, hilft der Umwelt, vermeidet Müll.

Die Vision des Unternehmens: die Coffee-to-go Philosophie aufrechterhalten, überall genußvoll Kaffee trinken möglich zu machen – aber nirgends mehr Einwegbecher.

Das hat uns überzeugt, weshalb man auch bei uns die RECUP Becher kaufen und wiederbefüllen lassen kann. Auch wir versuchen zum Beispiel mit unserer Kundenkarte unsere Kunden zum Weiterverwenden der Semmeltüten oder Benutzen der Stofftasche zu animieren.

… und noch viele mehr! Du bist noch neugierig?
Hier kannst Du noch mehr über unsere derzeitigen PartnerInnen erfahren: